Satzung

  Satzung des Fördervereins Musketiere e.V.                                                               

Präambel:

Ziel des Förderverein Musketiere e.V. ist es, durch Generieren von Spenden und Sachmitteln, Menschen mit Behinderung das Erlernen des Fechtsports zu ermöglichen.
Die Menschen mit Behinderung, die sich am Erlernen des Fechtsports beteiligen, werden Musketiere genannt.         

§ 1   Name, Sitz und Geschäftsjahr

        1. Der  Verein führt den Namen Förderverein Musketiere e.V.
        2. Der Verein hat seinen Sitz in Fürth.
        3. Der Verein erlangt die Rechtsfähigkeit durch Eintragung in das Vereinsregister.
        4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2   Zweck des Vereins
             
        1. Zweck des Vereins ist das Generieren von Spenden, in Form von Geld- und/oder
            Sachspenden.
        2. Diese Spenden werden durch der Verein für folgende Anschaffungen zur Verfügung
            gestellt:
            Beschaffung von Fechtausrüstung, zum Organisieren des Sportbetriebes sowie der
            Förderung von sportlichen Veranstaltungen.
            Ferner die Unterstützung von geselligen Veranstaltungen sowie alle als Inklusion
            verstandenen Aktionen.
         3. Jedmögliche Unterstützung zu gewähren, die individuell das Ziel „Fechten“ fördert.
         4. Rollstuhlfechten soll im gleichen Umfang gefördert werden, wie das Fechten von
             Menschen mit anderen Behinderungen. Sollte die Ausbildung zur Turnierreife führen,
             ist das Besuchen von Turnieren über eine Vereinsmitgliedschaft und den dadurch  
             erforderlichen Verbandsmitgliedschaften zu organisieren. Die Teilnahme am Training               
             der Musketiere bleibt davon unberührt.
            

 § 3   Gemeinnützigkeit

         1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
             des Abschnittes „Steuerbegünstige Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos
             tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.   



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         2. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
             Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder
             auch keine sonstige Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
         3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken fremd sind oder durch
             unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
         4. Zuwendungen an den Verein aus zweckgebundenen Mitteln von Spendern oder
             Sponsoren dürfen nur für die vorgeschriebenen Zwecke Verwendung finden.              

       § 4   Erwerb der Mitgliedschaft

          1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person des Privatrechts
              oder des öffentlichen Rechts, Gesellschaften des Handelsrechts, Partnerschaften
              sowie europäische wirtschaftliche Interessensvereinigungen und auch nicht
              eingetragene Vereine werden.
          2. Der Beitritt erfolgt durch schriftlichen Antrag an den Vorstand.

          3. Über die Aufnahme wird  durch den  Vorstand entschieden. . Eine Ablehnung ist 
              nicht anfechtbar.

 

      § 5   Beendigung der Mitgliedschaft

           1. Die Mitgliedschaft wird beendet durch:
               a. freiwilligen Austritt (Kündigung). Der freiwillige Austritt kann nur durch schriftliche
                   Erklärung gegenüber dem Vorstand erklärt werden. Die Kündigung muss zwei
                   Monate vor Ende des Geschäftsjahres vorliegen.
               b. Tod der natürlichen Person
               c. bei juristische Personen, Gesellschaften des Handelsrechts, Partnerschaften
                   sowie europäischen wirtschaftlichen Interessensvereinigungen mit deren
                   Auflösung.
               d. Ausschluss
          2.  Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn:
               a. sein Aufenthalt unbekannt ist.
               b. es trotz Aufforderung des Vorstandes den satzungsmäßigen oder sonstigen
                   dem Verein gegenüber bestehenden Verpflichtungen nicht nachkommt. Die
                   Aufforderung muss durch eingeschriebenen Brief erfolgen und einen Hinweis
                   enthalten, der auf den möglichen Ausschluss bei nochmaliger Pflichtverletzung
                   hinweist.
               c. es den Interessen des Vereins zuwiderhandelt.

       § 6   Ausschließungsverfahren

               1. Die Ausschließung erfolgt durch Beschluss des Vorstandes. Ein Mitglied des
                   Vorstandes kann jedoch nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus-
                   geschlossen werden.
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               2. Vor der Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied unter der bekannten
                   Anschrift und unter Setzung einer Frist von 2 Wochen Gelegenheit zu geben,
                   sich zu rechtfertigen.
               3. Der Ausschließungsbeschluss ist dem betroffenen Mitglied mittels
                   eingeschriebenen Briefes bekannt zu machen.
               4. Gegen den Ausschließungsbeschluss ist die Berufung zur nächsten Jahres-
                  hauptversammlung zulässig. Die Berufung ist schriftlich binnen zwei Wochen 
                  ab Zustellung beim Vorstand einzureichen. Die Zustellung gilt zwei Tage nach
                  Aufgabe zur Post als bewirkt. Die über die Berufung entscheidende
                 Jahreshauptversammlung entscheidet endgültig.       
              5. Vom Tage der Zustellung des Ausschließungsbeschlusses an (§ 6 Abs. 4) bis
                  zur Rechtskraft des Beschlusses ruhen alle Mitgliedsrechte des ausge-
                  schlossenen Mitglieds. Etwaige Funktionen können nicht mehr ausgeübt werden.
              6. Der Ausgeschlossene hat das in seiner Verwahrung befindliche Vereinsvermögen
                  umgehend an den Vorstand zurückzugeben.

       § 7 Folgen der Beendigung der Mitgliedschaft

              1. Die Beendigung der Mitgliedschaft hat das Erlöschen aller Rechte des Mitglieds
                  zur Folge.
              2. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungs-
                  leistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen.
              3. Der Anspruch des Verein auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon
                  unberührt.

       § 8 Mitgliedsbeitrag

              1. Der Verein erhebt einen Beitrag, unter Umständen auch eine Aufnahmegebühr.
              2. Die Höhe des Jahresbeitrages und der evtl. Aufnahmegebühr wird durch die
                  Mitgliederversammlung festgesetzt.
              3. Festgesetzte Jahresbeiträge sind auch bei Eintritt während des Geschäftsjahres
                 mit dem Eintritt in voller Höhe fällig.

       § 9  Organe des Vereins
              a. der Vorstand
              b. die Mitliederversammlung/Jahreshauptversammlung
            
       § 10 Vorstand
               Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus:
               a. dem/der 1. Vorsitzenden
               b. dem/der 2. Vorsitzenden
               c. dem/der Kassenwart(in)
             

     

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       § 11 Gesetzliche Vertretung

               1. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
               2. Der Verein wird durch jedes Vorstandsmitglied allein vertreten.
               3. Im Innenverhältnis gegenüber dem Verein gilt:
                   a. die weiteren Vorstandsmitglieder sollen nur vertreten, wenn der erste Vorstand
                       verhindert ist.
                  b. finanziellen Verpflichtungen kann der Vorstand nur im Rahmen des
                      genehmigten Haushaltsplanes eingehen.
                  c. die Geldgeschäfte und die Buchführung werden von dem/der Schatzmeisterin
                      durchgeführt. Zahlungen dürfen nur im Rahmen der Vorstandsbeschlüsse
                      erfolgen.

        § 12 Geschäftsverteilung

                1. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.
                2. In der Geschäftsordnung werden die Aufgaben und Befugnisse des Vorstands
                    und Ihrer Mitglieder geregelt.
 
        § 13 Wahl des Vorstands

                1. Die Wahl des Vorstands erfolgt auf die Dauer von drei Jahren. Eine Wiederwahl
                    der Vorstandsmitglieder ist zulässig.
                2. Die Mitglieder des Vorstands bleiben bis zur Neuwahl im Amt.
                3. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist vom
                    Vorstand ein neues Mitglied für die Rest Zeit der Amtsperiode hinzu zu wählen
                    oder ein anderes Mitglied des Vorstands mit der Aufgabe des ausscheidenden
                    Vorstands zu betrauen.

        § 14 Beschlussfassung der Vorstandschaft

                1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse grundsätzlich mit Stimmenmehrheit. Bei
                    Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
                2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder
                    darunter der 1. Vorsitzende bzw. dessen Vertreter anwesend sind.
                3. Erweist sich eine Sitzung als nicht beschlussfähig, so ist durch den jeweiligen
                    Vorsitzenden eine neue Sitzung binnen einer Woche einzuberufen, die dann
                    ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Auf
                    diese Folge ist in der Einladung zu der neuen Sitzung ausdrücklich hinzuweisen.

         § 15 Jahreshauptversammlung

                 1. Die JH ist das oberste Vereinsorgan. Sie entscheidet über alle
                     Vereinsangelegenheiten
                 2. Die ordentliche Jahreshauptversammlung findet im 1. Halbjahr eines jeden
                     Geschäftsjahres statt.
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                 3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen:                  
                     a. auf  Beschluss des Vorstands
                     b. auf Antrag von mindestens ein Viertel der Mitglieder.
                 4. Anträge über Satzungsänderungen sind umgehend vor der JH den
                     Mitgliedern zur Kenntnisnahme zuzusenden.

         § 16 Einberufung der Jahreshauptversammlung

                1. Die Jahreshauptversammlung ist unter Einhaltung einer Mindestfrist von zwei
                    Wochen schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch den Vorstand
                    mindestens einmal jährlich einzuberufen.
                2. Anträge zur Jahreshauptversammlung sind mindestens eine Woche vor deren
                    Abhaltung beim Vorstand einzureichen.
                3. Über die Zulassung verspätet eingegangener Anträge, soweit diese nicht eine
                    Satzungsänderung betreffen, entscheidet die Jahreshauptversammlung mit
                    einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

         § 17 Zuständigkeit der Jahreshauptversammlung

                 In die Zuständigkeit der Jahreshauptversammlung fallen in der Regel:

                 a. Geschäfts- und Kassenbericht des Vorstands
                 b. Bericht der Kassenprüfer
                 c. Entlastung des Vorstands
                 d. Wahl des Vorstands
                 e. Wahl der Kassenprüfer (2 Personen)
                 f.  Feststellung des Haushaltsplanes
                 g.  Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und evtl. Aufnahmegebühren
                 h.  Beschlussfassung von Berufungen gegen Entscheidungen des Vorstands und
                      gegen Entscheidungen einer Mitgliederversammlung (§ 6 Abs. 4)

         § 18 Stimmrecht
 
                 1. In der Jahreshauptversammlung sind alle anwesenden Mitglieder stimm-
                     berechtigt, soweit diese volljährig bzw. rechtsfähig sind und zum Zeitpunkt
                     der Versammlung Vereinsmitglieder sind.                                                                   
                     Das Stimmrecht von juristischen Personen wird durch ihre gesetzlichen
                     Vertreter, das Stimmrecht von Gesellschaften des Handelsrechts,
                     Partnerschaften sowie europäischen wirtschaftlichen Interessensvereinigungen
                     durch die zur Vertretung berechtigten Gesellschafter ausgeübt.
                 2. Die Jahreshauptversammlung ist grundsätzlich ohne Rücksicht auf die Anzahl
                     der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.



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                 3. Die Jahreshauptversammlung entscheidet in der Regel mit einfacher Mehrheit
                     der abgebenden Stimmen, es sei denn, dass durch Gesetz oder Satzung eine
                     größere Mehrheit vorgeschrieben ist.
                 4. Bei Stimmgleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen werden
                     bei der Berechnung der Mehrheit nicht mitgezählt.
                 5. Zu Beschlüssen über:

                    a. Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen
                         erforderlich.
                    b. Änderung des Vereinsnamen ist eine 9/10 Mehrheit der abgegebenen
                        Stimmen erforderlich.
                    c. Auflösung des Vereins ist eine 9/10 Mehrheit der abgegebenen Stimmen
                        erforderlich.

         § 19 Form der Abstimmung

                1. Die Abstimmungen erfolgen durch offene Abstimmung mittels Handaufheben.
             

         § 20 Wahlen

                1. Wählbar sind nur natürliche Personen soweit sie volljährig und Mitglieder
                    sind. Wählbar sind auch in der Mitgliederversammlung nicht anwesende       
                    Vereinsmitglieder soweit die schriftliche Zustimmung des betreffenden Mitglieds
                    vorliegt.
                2. Die Abstimmung bei Wahlen ist Versammlungsbeschluss. Gewählt ist diejenige
                    Person, die die meisten der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt
                    (relatives Stimmrecht).
                3. Ergibt sich bei einer Wahl keine Mehrheit für einen Kandidaten, so ist zwischen
                    den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen eine Stichwahl durchzuführen.

         § 21 Kassenprüfung

                 1. In der Jahreshauptversammlung sind zwei Kassenprüfer für die Dauer von
                     drei Jahren zu wählen. Sie dürfen nicht dem Vorstand angehören.
                 2. Für die Wahl gilt § 20 entsprechend.
                 3. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, die Ordnungsmäßigkeit der Kassen-
                     geschäfte zu prüfen sowie mindestens einmal jährlich den Kassenbestand des
                     abgelaufenen Geschäftsjahres festzuhalten.
                 4. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand
                     genehmigten Ausgaben.
                 5. Die Kassenprüfer haben in der Mitgliederversammlung auch die Vereinsmit-
                     glieder über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

                                                                  

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        § 22 Protokollierung
              
                 Der Verlauf einer Vorstandssitzung sowie der Mitgliederversammlung und der dort       
                 gefassten Beschlüsse ist schriftlich niederzulegen und vom jeweiligen
                 Versammlungsleiter und dem Schriftführer der jeweiligen Sitzung zu unter-
                 zeichnen.
    
         § 23 Auflösung des Vereins        

                1. Die Auflösungsversammlung beschließt auch über die Bestellung der
                    Liquidatoren und der Vertretungsbefugnis.
                2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
                    vorhandene Vermögen des Vereins an die Lebenshilfe Fürth, die es unmittelbar
                    und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
                3. Eine Verteilung des Vereinsvermögens an die Mitglieder findet nicht statt.
                4. Die Übertragung des Vereinsvermögens an den Anfallberechtigten darf erst
                    nach Zustimmung durch die zuständige Finanzbehörde ausgeführt werden.

         § 24 Anwendung der gesetzlichen Bestimmungen

                 Soweit diese Satzung keine Regelungen trifft, gelten die gesetzlichen
                 Bestimmungen.

         § 25 Inkrafttreten

                 Diese Satzung tritt nach Genehmigung durch die Hauptversammlung mit der
                 Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. § 21 BGB
        

         Fürth, 27.10.2016